Heute war mal so ein richtiger Urlaubstag.
Ausschlafen, gemĂŒtlich frĂŒhstĂŒcken und dann erst mal ĂŒberlegen, was man heute ĂŒberhaupt so machen will â wenn ĂŒberhaupt.
Nebenbei entstand auch ein kleiner, aber feiner Essensplan, denn selbst im Urlaub will der Magen schlieĂlich wissen, was Sache ist. đœïž
Der Blick aus dem Fenster sagte uns allerdings, dass wir heute nicht aus Watte bestehen sollten â sonst wĂŒrden wir vermutlich zusammenkleben. âïžđ§
Es regnete abwechselnd von oben oder von vorne, je nachdem, wie gut gelaunt der Wind gerade war. đŹïžđ
Gegen 11 Uhr sollte der Regen laut App eigentlich nachlassen â also: rein in die Klamotten, raus aus der Wohnung.
Es dauerte ziemlich genau bis zum Hoftor, dann fing es natĂŒrlich wieder an zu regnen. Juhu! đ§ïž
Aber dank Regenjacke und Schirm war das Ganze halb so wild â letzterer musste nur ordentlich festgehalten werden, sonst wĂ€re er wohl auf direktem Weg nach Helgoland geflogen. đ
Unser Ziel fĂŒr heute: ein kleiner Stadtbummel und ein Fischbrötchen bei Gosch. đđ„
Auf dem Weg Richtung FuĂgĂ€ngerzone fiel uns auf, dass gefĂŒhlt jedes zweite Haus hier entweder eine Ferienwohnung besitzt â oder selbst eine ist.
Im Sommer möchte ich, ehrlich gesagt, nicht hier sein â das wĂ€re mir dann doch zu viel Menschenvolk auf zu wenig Insel. đ
Dennoch: Norderney ist und bleibt eine wunderschöne Insel. đŽ
Die Stadt macht zwar nur einen kleinen Teil aus, aber dort trifft sich eben alles â und jeder.
Nach dem Bismarckhering im Brötchen schlenderten wir weiter durch die StraĂen und GeschĂ€fte.
Beim Inselmetzger wanderten ein schönes StĂŒck Schinken, ein paar gerĂ€ucherte WĂŒrstchen und â als Krönung â ein StĂŒck Knobi-Salami in unsere Einkaufstasche. đ„đ§
Der Wollladen hatte leider schon zu (oder vielleicht glĂŒcklicherweise â wer weiĂ, was sonst noch alles im GepĂ€ck gelandet wĂ€re đ§¶).
Als EntschĂ€digung trugen uns unsere FĂŒĂe direkt zu Frieseneis. đš
Heute gabâs einmal Bratapfel mit Pflaume und einmal mit ErdbeersoĂe, jeweils mit Keks â himmlisch!
Na gut⊠mir hatâs geschmeckt. Petra war vom Bratapfel nicht ganz so begeistert â dann gibtâs eben morgen eine andere Sorte. đ
Auf dem RĂŒckweg legten wir noch einen kurzen Stopp bei Rossmann ein â fĂŒr die Dinge des tĂ€glichen Bedarfs, die man im Urlaub plötzlich immer dringend braucht. đ
Danach gingâs noch kurz zu Thalia, denn ein bisschen Bildung schadet bekanntlich nie.
Nun ja⊠schlaue BĂŒcher gabâs heute keine, aber dafĂŒr konnte ich den Moment nutzen, um heimlich ein kleines Geburtstagsgeschenk fĂŒr Petra (morgen ist es so weit đ) unauffĂ€llig im Rucksack verschwinden zu lassen â natĂŒrlich nach dem Bezahlen. đ
Aber auch sonst wurden wir fĂŒndig:
Es gab fĂŒr jeden eine schöne Tasse.
Haben wir ja zuhause kaum welche, aber was sollâs â sie haben uns direkt gefallen, da darf man auch mal schwach werden. âđ
Ihr merkt schon â Bilder gibt es heute nicht so viele, aber am Ende zeige ich euch noch ein paar Ausblicke und Anblicke, die sich trotzdem gelohnt haben.
FĂŒr den RĂŒckweg entschieden wir uns fĂŒr den Weg am Strand entlang. Dort waren einige Drachen unterwegs â manche frei zu FuĂ, andere an SchnĂŒren gefĂŒhrt, und manchmal auch die Kombination aus genervter Frau und hoffnungsvollem Mann, beide vereint im Versuch, das FluggerĂ€t endlich in die Luft zu bekommen. đ Ein herrlicher Anblick!
Apropos Anblick: Wir fanden unterwegs noch eine schöne Aussichts-Stelle (siehe Fotos am Ende) und entdeckten versteckt in den DĂŒnen sogar einen alten Bunker â leider nicht zu FuĂ zu erreichen.
Nach guten 7,5 Kilometern war der Stadtbummel dann auch schon vorbei.
Und zur Belohnung gab es Pfannkuchen mit Apfelmark und Zimt â ist ja schlieĂlich Urlaub! đđ„
Wie eingangs schon erwĂ€hnt, machten wir uns ja Gedanken ĂŒber die Kulinarik â schlieĂlich will man auch im Urlaub nicht darben.
Das Mittagessen verlief wie geplant: Fischbrötchen von Gosch.
Die Pfannkuchen zum Kaffee â ebenfalls wie geplant. Und da aller guten Dinge bekanntlich drei sind, war auch das Abendbrot perfekt durchdacht.
Es gab Tortellini-Auflauf mit Guanciale (ja, richtig gelesen đ) und Carbonara-SoĂe, das Ganze natĂŒrlich mit KĂ€se ĂŒberbacken. Der KĂŒsten-Tilsitter ist allerdings nichts fĂŒr schwache Nasen â aber geschmacklich ein echter Volltreffer! đ
Damit war der Tag dann auch so gut wie durch.
Bei dem Wetter blieb nur noch eins: YouTube anschmeiĂen â âDer Fisch der tausend WĂŒrfe ⊠die gute alte Meeresforelle.â
Ich hab sie im Urlaub mit weniger als 200 WĂŒrfen gefangen â ich GlĂŒckspilz. đŁ
Also dann, bis morgen! đ
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