Der erste Urlaubstag begrĂŒĂte uns mit einem wunderschönen Sonnenaufgang und kaltem, aber herrlich klarem Wetter â genau so, wie man sich den Start in den Urlaub wĂŒnscht.
Die Betten im Hotel waren erstaunlich bequem, die Dusche angenehm warm, und selbst die kleine Ăberschwemmung im Bad hielt sich erfreulicherweise in Grenzen. Nach einem schnellen Check-out waren wir also bereit, die Reise nach Norderney fortzusetzen.
Kaffee im Becher, Koffer im Kofferraum â und das Abenteuer konnte weitergehen. đđš
Naja, ganz so schnell ging es natĂŒrlich nicht. Erst musste ein BĂ€cker gefunden werden â PrioritĂ€ten, schlieĂlich. Da wir ohnehin beim Rewe vorbeischauen wollten, bot es sich an, gleich den dortigen BĂ€cker MĂŒller & Egerer auszuprobieren. Eine gute Entscheidung!
Die belegten Brötchen waren frisch und lecker, der Kaffee hat zuverlĂ€ssig die Augen geöffnet â und die kleinen Spritzkuchen waren einfach köstlich. So gestĂ€rkt konnte der Tag nun wirklich beginnen. âđ„
Nach dem FrĂŒhstĂŒck machten wir uns auf den Weg nach Schillig, einem kleinen Dorf im Wangerland, direkt am Wasser. Dort wollten wir â ganz dem Tagesmotto folgend â ein bisschen Wasser gucken, Wind ernten und Sonne tanken. âïžđš
Viel war noch nicht los, aber es war ja auch noch frĂŒh am Tag â genau richtig, denn so lieben wir es.
Der nĂ€chste Halt war dann in Neuharlingersiel. Ein kurzer Spaziergang, ein bisschen die Beine vertreten â und natĂŒrlich ein Abstecher in den Tee-Laden musste sein. Frau Lietz hatte groĂe Teebecher im Kopf, aber leider keine im Regal gefunden. Pech gehabt.
Was allerdings immer sein muss, wenn wir hier sind: ein Besuch in der BĂ€ckerei Hinrichs. Die Teestangen sind ein Gedicht â und die frisch zubereiteten Waffeln erst! Eine Wonne pur, und fast schon Grund genug, jedes Jahr wiederzukommen. đ§â
Nun aber genug getrödelt und entspannt â die ersten Fehlteile wurden bereits festgestellt: Die FiltertĂŒten und unser heiĂ geliebtes More Nutrition hatten wir erfolgreich vergessen einzupacken, gab es aber im Rewe Markt. đ
Fehlte also nur noch Cappuccino fĂŒr die Senseo. Den wollten wir beim Lidl holen â aber, was soll ich sagen: gibtâs dort nicht mehr! Also Plan B â rĂŒber zum Combi. Dort gab es immerhin noch kleine TĂŒten, also haben wir kurzerhand zwei gekauft. Improvisation ist schlieĂlich der halbe Urlaub. âđïž
Und nun kam das Wichtigste des Tages: der Besuch beim FischhĂ€ndler. SchlieĂlich sollte es heute Abend Krabben mit RĂŒhrei und Schwarzbrot geben â da darf an Frische nichts dem Zufall ĂŒberlassen werden.
Also auf nach Norddeich zu Noormannâs Fischerei â Fischrestaurant, unserem HĂ€ndler des Vertrauens.
Zum GlĂŒck wussten wir genau, was wir wollten â die rund 20 Menschen vor uns allerdings nicht alle. Es machte zumindest den Eindruck. đ
Aber das Warten hat sich gelohnt: Wir bekamen Krabben, Bratrollmops, Bratheringe und ein schön gerĂ€uchertes Makrelenfilet â nur der Hering in Aspik fehlte. Das Makrelenfilet heben wir uns fĂŒrs Sonntags-Abendessen auf.
Inzwischen war es 13:30 Uhr â unsere FĂ€hre war auf 15:30 Uhr gebucht.
Doch Frau Lietz hatte â wie sollte es anders sein â wieder eine tolle Idee:
âKann man eigentlich umbuchen?â
âNein, kann man nicht.â
âJa, ok, ich schau mal nach.â
Und siehe da â fĂŒr den Wahnsinns-Aufschlag von 20 Cent konnten wir tatsĂ€chlich auf 14:00 Uhr umbuchen. đ
Das bedeutete allerdings: jetzt aber fix! Zwei Minuten vor Boarding-Ende schafften wir es noch, einzuchecken â und schon rollten wir auf die FĂ€hre nach Norderney. âŽïžđ
Die Ăberfahrt war einfach herrlich â bestes Wetter, ruhige See, ein bisschen Wind, aber genau richtig, um die Seele baumeln zu lassen.
So entspannt warâs, dass wir glatt vergessen haben, Fotos zu machen. Tztztz⊠Sachen gibtâs!
Dank ablaufendem Wasser dauerte die Fahrt nur rund 45 Minuten, bis wir endlich wieder festen Boden unter den FĂŒĂen hatten.
Unsere Ferienwohnung war schon bezugsfertig, und nach einem kurzen, freundlichen Plausch mit der Vermieterin konnten wir auch direkt einziehen.
Kisten verstaut, KĂŒhlbox ausgerĂ€umt, ein erster Blick aus dem Fensterâ Urlaubsmodus aktiviert.
Und weil man ja nicht einfach nur rumsitzen kann, sind wir gleich mal losgezogen, um nachzuschauen, ob das Wasser auf der anderen Seite der Insel auch noch da ist.Â
Der lange Tag neigte sich schlieĂlich dem Ende.
Die Pfanne wurde erhitzt, die gute dĂ€nische Butter durfte sich leicht brĂ€unen, und das Ei wurde ordentlich gerĂŒhrt â schlieĂlich sollte es RĂŒhrei zu den Krabben geben. đŠđł
Ein einfaches Abendessen, aber auch einfach perfekt.
Ich zeig euch einfach ein paar Bilder von den kleinen ScheiĂerchen und dem Abendbrot an sich.
Ja â mehr war heute auch nicht los.
Ich sag mal: TschĂŒss, bis morgen! đđ
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